Foto: Heike Lyding - EPD

Wir haben etwas gegen schlechte Stimmung!

Schon der Begriff Integration klingt irgendwie nach Problemen. Dabei gibt es viele gute Beispiele, wie das Zusammenleben funktioniert: Nachbarn, die zusammen Bäume bewässern. Junge Männer, die erst vor kurzem aus Syrien gekommen sind, und schon Freunde und einen Job gefunden haben. Frauen, die gerade aus Afghanistan gekommen sind und die in Berlin ein neues Hobby entwickelt haben. Kinder, die gerade erst Deutsch gelernt haben und schon zum Klassensprecher gewählt wurden oder im Fußballverein Tore schießen. Gerade jetzt gibt es auch viele Familien, die selbst geflohen sind und sich ganz besonders für die Aufnahme der Flüchtlinge aus der Ukraine einsetzen. Es gibt Senioren, die mit geflüchteten Schülern Hausaufgaben machen, sie zu Ämtern und durch den Bürokratiedschungel begleiten. Es gibt Familienzentren und Sprachcafés, in denen das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen nichts besonderes, sondern normaler Alltag ist.
Leider hören wir viel zu selten von diesen positiven Beispielen. Das wollen wir ändern und würden uns freuen, wenn Sie uns dabei helfen. Sie kennen bestimmt auch solche Erfolgsstories, oder?  Bitte schreiben Sie uns und nominieren Sie Ihre Lieblings-(erfolgs)-Story. Eine Jury wird aus den Vorschlägen 10 Kandidaten aussuchen, die in Video oder Textbeiträgen vorgestellt werden.

Die Beiträge sollen über Amal und über deutsche Medien und Social Media verbreitet werden! Die Ankunft von Geflüchteten ist nicht nur ein Problem. Sie ist vor allem eine Chance. Für uns alle!

Bitte schicken Sie ihre Vorschläge an:

info@amalberlin.de

موفقیت

Das Projekt macht Amal, Berlin! in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Teltow Zehlendorf. Gefördert wird es mit Mitteln der Flick-Stiftung.
Mitte Juni werden die Stories vorgestellt.

Ist es Neid?

Stehlen die syrischen Geflüchteten von 2015 den neuankommenden Ukrainer*innen das Rampenlicht?Zu diesem Thema hat Ahmad Kalaji in der vergangenen Woche einen Kommentar geschrieben. Einige Leser*innen hatten uns geschrieben, dass sie den Text gerne auf Deutsch lesen möchten. Wir haben ihn übersetzt. Sie finden ihn hier auf unserer deutschen Webseite.

Gefahr durch Menschenhändler

Amloud Alamir war in den vergangenen Wochen oft am Bahnhof von Berlin, wo die Züge mit erschöpften Flüchtlingen aus der Ukraine ankommen. Sie hat dort immer wieder mit Ankommenden und Helfenden gesprochen. In ihrem neuen Video geht sie der Frage nach, was bereits geschieht und was noch geschehen muss, um Frauen und Kinder vor Menschenhändlern und sexueller Gewalt zu schützen. Hier geht es zu ihrem Video.

Schwarzer Tag für die Mädchen in Afghanistan

Es wird immer schlimmer. Mit diesem einfachen Satz lässt sich die Situation in Afghanistan beschreiben. Vergangene Woche erschütterte uns eine besonders furchtbare Nachricht. Die neue Regierung in Kabul zieht ihre Entscheidung zurück: Mädchen dürfen doch keine weiterführenden Schulen besuchen. Qadir Wafa hat mit afghanischen Mädchen in Deutschland gesprochen: Wie sehen sie die Lage? Er stellt uns zudem ein interessantes Modellprojekt vor: Eine Online-Schule für afghanische Mädchen, organisiert von einer afghanischen Lehrerin und Frauenaktivistin in Europa. Hier geht es zu seinem Text.

Bilder: Haifaa Atfeh, Gjory, Amloud Alamir, Ahmad Kalaji, Jalal Hussaini
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Amal, Hamburg! berichtet auf Arabisch und Farsi/Dari über alles, was in Hamburg wichtig ist. Gerne übersetzen wir einzelne Artikel auch ins Deutsche und stellen sie Redaktionen gegen Honorar zur Verfügung.

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