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Gehört der Islam zu Deutschland? Was sagen die Neuangekommenen zu dieser Debatte?

Freitag 6. April 2018

Wir geben zu, unser Aprilscherz war gewagt. Wir haben lange darüber diskutiert und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass wir es wagen können. So posteten wir vergangenen Sonntag diesen Bericht:

 

 

Man ahnt es schon. Die Schlagzeile lautet: “Bashar al-Assad nächste Woche nach Berlin”. Vorsorglich wiesen wir am Ende des Berichts daraufhin, dass es sich um einen Aprilscherz handelte. Natürlich sorgte der Bericht für reichlich Aufsehen und Diskussion. Ist dies ein Thema, um Scherze zu machen? Darf man so mit den Ängsten der Menschen spielen? Darf eine Nachrichtenplattform überhaupt etwas so albernes wie Aprilscherze veröffentlichen? Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihre Kommentare. Viele der Diskussionen waren sehr konstruktiv und spannend und leider war das Fazit, dass unser Scherz gar nicht so unrealistisch ist: So wie es aussieht, wird Bashar al-Assad weiterhin in Damaskus regieren und wer weiß, wie sich die internationalen Allianzen weiter verschieben? Für unsere Leserinnen und Leser, die mit der Tradition der Aprilscherze nicht vertraut sind, haben wir die Hitliste der besten Gecks aus den Berliner Medien zusammengestellt. Apropos Traditionen und Gebräuche. Auch Amal, Berlin! beschäftigt sich natürlich mit der Frage:

Gehört der Islam zu Deutschland?

Seit Wochen streiten führende Unionspolitiker und Amloud Alamir fasst zusammen, worum es in der Debatte geht. Und was sagen die neuangekommenen Muslime dazu? Hier geht es zu ihrem Bericht auf Arabisch. Das andere große Thema ist in Berlin derzeit die Lage an den Grundschulen. Was muss passieren, damit Kinder verschiedener Religionszugehörigkeit und Herkunft friedlich zusammen lernen?

Modell: Kindergarten der vielen Religionen in Berlin

Die Idee ist einfach und doch erscheint es gewagt: In der multireligiösen Kita in Berlin wird nicht versucht, die unterschiedlichen Religionen auszublenden. Sie stehen im Vordergrund. Asmaa Yousouf hat verschiedener Religionen und Erzieherinnen Asmaa Yousouf stellt das ungewöhnliche Projekt vor. Hier geht es zu ihrem Text auf Arabisch.

Selbstporträt von zwei Integrierten

Eingedeutscht, die schräge Geschichte unserer Integration heißt das neue Buch von Abdel Abbasi und Alaa Faham. Omid Rezaee war bei einer Lesung der beiden Autoren und beschreibt seine Beobachtungen. Zu seinem Bericht auf Farsi geht es hier.

Foto: epd