{"id":246842,"date":"2024-09-17T16:38:30","date_gmt":"2024-09-17T14:38:30","guid":{"rendered":"https:\/\/amalberlin.de\/?p=246842"},"modified":"2024-09-17T16:46:47","modified_gmt":"2024-09-17T14:46:47","slug":"ukrainer-in-potsdam-wer-wenn-nicht-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amalberlin.de\/de\/2024\/09\/17\/ukrainer-in-potsdam-wer-wenn-nicht-wir\/","title":{"rendered":"Ukrainer in Potsdam: &#8222;Wer, wenn nicht wir?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sollte die nationalistische und rechtspopulistische Partei Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl in Brandenburg siegen, wird nicht nur die weitere Arbeit von Migrantenorganisationen erheblich erschweren. Vertreter von PUSH-UA, einem Verein von Ukrainern in Potsdam, bef\u00fcrchten sogar Druck auf Personen des \u00f6ffentlichen Lebens, Aktivisten und Ehrenamtliche. Nana Morozova traf sich mit den F\u00fchrern von PUSH-UA und fragte sie, ob die Ukrainer in der Lage sein w\u00fcrden, Widerstand zu leisten.<\/span><\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-245963\" src=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-05-300x225.jpg\" alt=\"Push-UA\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-05-300x225.jpg 300w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-05-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-05-768x576.jpg 768w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-05.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><b>\u201eWir m\u00fcssen uns auf eine sehr schwierige und langwierige Konfrontation einstellen\u201c<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eWir wurden gewarnt, dass die AfD (und nicht nur sie) aktiv Informationen \u00fcber zivilgesellschaftliche Aktivisten in Brandenburg und insbesondere in Potsdam sammelt\u201c, sagt Volodymyr Kokhan, einer der Leiter der Potsdamer NGO PUSH-UA. \u201cSie interessieren sich nicht nur f\u00fcr Migrantenorganisationen und deren Leiter und Aktivisten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Finanzierung, die sie erhalten. Die gesammelten Daten \u2013 Berichte und Adressen \u2013 sind frei verf\u00fcgbar. Wenn man sie einmal hat und die Macht besitzt, ist es nicht schwer, Schlupfl\u00f6cher in der Gesetzgebung zu finden. Sie werden versuchen, die Finanzierung zu k\u00fcrzen und Druck auszu\u00fcben, um Aktivisten zum R\u00fcckzug zu zwingen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Potsdam-Ukraine Soziokultureller Hub (PUSH-UA) wurde 2023 gegr\u00fcndet. Zu seinen Leitern und Mitgliedern geh\u00f6ren Ukrainer, die seit langem in Deutschland leben, und solche, die nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine in Brandenburg Zuflucht gesucht haben. Mehrere Gruppen hatten seit dem Fr\u00fchjahr 2022 in Potsdam Veranstaltungen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine organisiert, sie machten Demonstrationen, Proteste, Ausstellungen und Hilfssammlungen. Alles wurde getan, um \u00fcber die Situation im Heimatland und die russischen Verbrechen auf seinem Territorium zu informieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um den Kontakt zur Stadtverwaltung und zu den lokalen Politikern herzustellen, schloss sich Volodymyr Kokhan den Aktivisten an. Er wurde in der Ukraine, in der Region Czernowitz, geboren und kam 2011 nach Deutschland. Er ist 42 Jahre alt und arbeitet als Bildungsmanager an der Universit\u00e4t Potsdam. Doch was als Hilfsprojekt geplant war, wurde zu einer dauerhaften Freiwilligent\u00e4tigkeit. Bei PUSH-UA ist Volodymyr f\u00fcr die Bereiche Bildung, Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeitsarbeit zust\u00e4ndig. Au\u00dferdem leitet er kulturelle Projekte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Kokhan ist der rapide Anstieg der Popularit\u00e4t nationalistischer und linkskonservativer Parteien im ruhigen und allgemein toleranten Potsdam nicht allzu \u00fcberraschend. Seiner Meinung nach war der Hauptausl\u00f6ser f\u00fcr die Unzufriedenheit mit der derzeitigen Regierung die unpopul\u00e4ren Ma\u00dfnahmen w\u00e4hrend der Coronapandemie \u2013 Einschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit und Versammlungen, insbesondere Zwangsimpfungen. Sp\u00e4ter kam das Thema Migration dazu und die teilweise dadurch verursachte Knappheit an Sozialwohnungen in Potsdam.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am 22. September finden in Brandenburg Landtagswahlen statt. Umfragen sagen voraus, dass die rechtsradikale Partei Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) mit einem Stimmenanteil von 27 Prozent rechnen kann. \u201eDas Sarah-Wagenknecht-B\u00fcndnis (BSW) wird voraussichtlich 13 Prozent der Stimmen erhalten. Wenn sie sich zusammenschlie\u00dfen, k\u00f6nnten sie eine Mehrheit im Parlament bilden (https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/wahl\/Landtagswahl\/2024\/brandenburg-trend-umfrage-spd-afd-fuenfprozenthuerde.html). \u201eWenn sie gewinnen, m\u00fcssen wir uns auf eine sehr schwierige und langwierige Konfrontation einstellen\u201c, sagte Kokhan. &#8222;Das ist umso schwieriger f\u00fcr uns angesichts der allgemeinen Erm\u00fcdung \u00fcber den \u2018Krieg in der Ukraine&#8216; und den deutlichen R\u00fcckgang der Aktivit\u00e4ten der Ukrainer in Potsdam.\u201c<\/span><\/p>\n<p><b> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-246166\" src=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n-300x200.jpg\" alt=\"Push-UA\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n-300x200.jpg 300w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n-768x512.jpg 768w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n-630x420.jpg 630w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n-315x210.jpg 315w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n-156x104.jpg 156w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/435993895_17925248603885819_6405444794015920586_n.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/b><\/p>\n<h2><b>Das nachlassende Interesse am Thema Ukraine ist kein Einzelfall<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das nachlassende Interesse an ukrainischen Themen und die geringere finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr ukrainische Organisationen ist kein Einzelfall. Dasselbe geschah nach der Fl\u00fcchtlingswelle aus Syrien und Afghanistan in den Jahren 2015 und 2016. Damals arbeitete Volodymyr Kokhan intensiv mit Migrantenorganisationen zusammen und sah, wie stark das Mitgef\u00fchl und die unglaubliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge anfangs waren. Es gab schnell viele Initiativen. Doch nach zwei, drei Jahren, genau wie jetzt, nahm die Unterst\u00fctzung ab und das Misstrauen gegen\u00fcber neuen Gemeinschaften in der Gesellschaft zu. Infolgedessen blieben etwa 10 Prozent aller Programme \u00fcbrig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Deutschen sind allm\u00e4hlich dazu \u00fcbergegangen, ihre eigenen Alltagsprobleme zu l\u00f6sen. Wir wissen auch, dass deutsche Politiker ihre eigenen Interessen verfolgen, wenn sie den Ukrainern in Potsdam helfen\u201c, sagt Kokhan: \u201cWenn die Ukraine auf der Tagesordnung steht, werden wir erinnert, und wenn nicht, nicht. Deshalb m\u00fcssen wir aktiv sein und immer wieder an die T\u00fcren klopfen, immer wieder neue Projekte und Ideen vorschlagen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Volodymyr glaubt, dass eine der gr\u00f6\u00dften Errungenschaften der ukrainischen Gemeinschaft in Brandenburg die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zwischen Potsdam und Iwano-Frankiwsk im Fr\u00fchjahr 2023 war. Bei einem Treffen mit dem B\u00fcrgermeister der Stadt, an dem auch PUSH-UA, lokale Aktivisten und Vertreter der Universit\u00e4t Potsdam teilnahmen, wurde Iwano-Frankiwsk gemeinsam als potenzieller Kandidat f\u00fcr die Partnerstadt ausgew\u00e4hlt. Dies er\u00f6ffnet den Einwohnern der Stadt neue Perspektiven in verschiedenen Bereichen. Potsdam wird bei der wirtschaftlichen Entwicklung, im Bildungswesen und bei der Durchf\u00fchrung humanit\u00e4rer Programme helfen. Und die Ukrainer in Brandenburg werden sich diesen Prozessen nicht entziehen. \u201eWenn unser Handeln dazu beitr\u00e4gt, ein weiteres Auto in die Ukraine zu schicken oder ein Rehabilitationszentrum in Iwano-Frankiwsk zu bauen, dann ist unsere Arbeit nicht umsonst\u201c, sagt Kokhan. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00c4nderungen in der F\u00fchrung der Stadt nach den Wahlen vom 22. September k\u00f6nnten diese Zusammenarbeit erschweren.\u00a0<\/span><\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-245980\" src=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-300x200.jpg\" alt=\"Push-UA\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-300x200.jpg 300w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-768x512.jpg 768w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-630x420.jpg 630w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-315x210.jpg 315w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16-156x104.jpg 156w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/photo_2024-02-26_12-44-16.jpg 1170w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\n<p><b>Kultur ist Politik<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Volodymyr Kokhan sagt, dass eines dieser Momente der sowjetischen Propaganda die verzerrte Geschichte des Donbas ist: Vor der Ankunft der Kommunisten war es ein wildes Feld, und erst unter der UdSSR wurde die Region industrialisiert. Um die &#8222;wahre Geschichte&#8220; der Ukraine zu erz\u00e4hlen, organisierte PUSH-UA zusammen mit dem Deutschen Kulturforum \u00f6stliches Europa eine Vorf\u00fchrung des Dokumentarfilms Eurodonbas (2022, Regie: Korniy Hrytsiuk) in Potsdam. \u201eEs gab\u00a0 hier belgische, franz\u00f6sische, britische, amerikanische und deutsche Siedlungen und entwickelte Fabriken, aber sie wurden einfach gestohlen, und die Erinnerung an den ausl\u00e4ndischen Beitrag zur Entwicklung dieser L\u00e4nder wurde zerst\u00f6rt. Die Deutschen waren von diesen Tatsachen sehr \u00fcberrascht\u201c, erinnert sich der Aktivist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Er betrachtet die von PUSH-UA in Potsdam organisierten Kulturveranstaltungen als integralen Bestandteil des politischen Aktivismus und ist \u00fcberzeugt, dass dies der einzige Weg ist, um die negative und feindselige Haltung gegen\u00fcber Ausl\u00e4ndern zu \u00e4ndern. Angesichts des wachsenden Einflusses der pro-russischen Kr\u00e4fte ist Volodymyr jedoch eher pessimistisch. Er meint, die Ukrainer h\u00e4tten den richtigen Zeitpunkt verpasst: \u201eWir haben sehr stark angefangen, andere NGOs haben nicht das geschafft, was wir im ersten Jahr geschafft haben. Aber in letzter Zeit ist es f\u00fcr uns schwierig geworden, weiterzumachen, da die Aktivit\u00e4t der ukrainischen \u00d6ffentlichkeit stark nachgelassen hat.\u201c Immer weniger Ukrainer kommen zu den Demonstrationen in Potsdam. Das ging so weit, dass PUSH-UA die Ukrainer in Potsdam dazu aufrief, sich an gro\u00dfen Demonstrationen und Kundgebungen zu beteiligen, die von Berliner Aktivisten in der Hauptstadt organisiert wurden, um ukrainische Aktionen zumindest in der Hauptstadt so sichtbar wie m\u00f6glich zu machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Derzeit hat PUSH-UA die Zahl der Projekte reduziert. Sie warten immer noch auf die Unterlagen f\u00fcr die Eintragung einer gemeinn\u00fctzigen Organisation. Der st\u00e4ndige Treffpunkt f\u00fcr Ukrainer in Potsdam, Treffpunkt Freizeit, wird jedoch weiter betrieben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-245984\" src=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/\u0437\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u043d\u044f_viber_2024-09-11_10-15-30-714-300x240.jpg\" alt=\"Push-UA\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/\u0437\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u043d\u044f_viber_2024-09-11_10-15-30-714-300x240.jpg 300w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/\u0437\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u043d\u044f_viber_2024-09-11_10-15-30-714-1024x819.jpg 1024w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/\u0437\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u043d\u044f_viber_2024-09-11_10-15-30-714-768x614.jpg 768w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/\u0437\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u043d\u044f_viber_2024-09-11_10-15-30-714-1536x1229.jpg 1536w, https:\/\/amalberlin.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/\u0437\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u043d\u044f_viber_2024-09-11_10-15-30-714.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/span><\/p>\n<h2><b>Mit der Ukraine im Herzen<\/b><\/h2>\n<p><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eWir haben uns auf die popul\u00e4rsten Projekte konzentriert\u201c, sagt Aliona Konrad, die Leiterin von PUSH-UA, \u201cangesichts der begrenzten finanziellen Mittel wird die Qualit\u00e4t wichtiger als die Quantit\u00e4t. Wir halten weiterhin \u00e4u\u00dferst wichtige Treffen mit Psychologen und Kunsttherapie-Workshops ab, bei denen wir unseren Schmerz durch Zeichnungen offenbaren und verarbeiten. W\u00e4hrend die M\u00fctter besch\u00e4ftigt sind, spielen die <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Kinder in der Kinderecke. Es gibt eine ausgestattete K\u00fcche, in der wir Tee und Kaffee kochen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aljona Konrad zog vor 10 Jahren nach Deutschland. Sie hat ihr Studium abgeschlossen und arbeitet seit sechs Jahren als Finanzmanagerin in einer gro\u00dfen Institution. Ihr Sohn ist erst ein Jahr alt. Sie organisierte Veranstaltungen und Demonstrationen in Potsdam, als sie schwanger war und dann mit dem Baby im Arm. \u201eIch habe die Ukraine immer in meinem Herzen getragen. Meine Heimat Kachowka ist jetzt besetzt, und ich kann nichts tun. Wenn nicht wir, wer dann?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Informationsveranstaltungen, Workshops und psychologische Beratung werden vom Treffpunkt Freizeit jeden Dienstag von 13:00 bis 18:00 Uhr angeboten. Hier befindet sich auch der Stolz von PUSH-UA, eine Bibliothek mit B\u00fcchern in ukrainischer Sprache. Au\u00dferdem gibt es eine Rubrik mit ukrainischen Autoren, die ins Deutsche \u00fcbersetzt wurden. In Eigenregie und mit Hilfe der ukrainischen Online-Buchhandlung Movoslovo in Deutschland haben die Freiwilligen eine der gr\u00f6\u00dften B\u00fcchersammlungen in Berlin-Brandenburg aufgebaut. Mehr als 600 B\u00fccher stehen in den Regalen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eUm den Buchklub herum hat sich eine sehr gute Gemeinschaft gebildet\u201c, sagt Aljona Konrad. \u201cDank der Bibliothek haben viele Menschen endlich angefangen, in ihrer Muttersprache zu lesen, obwohl sie vorher z\u00f6gerten, ins Ukrainische zu wechseln. Auch das halten wir f\u00fcr einen gro\u00dfen Erfolg. Aber nicht nur Ukrainer kommen in die Bibliothek. Deutsche kommen hierher, um Romane von Sofia Andruchowytsch auf Deutsch zu lesen, und auch Slawisten von der Universit\u00e4t Potsdam kommen hierher.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Vor nicht allzu langer Zeit er\u00f6ffneten sie auch Treffen zur Kommunikation und zum Erlernen der deutschen Sprache, die sich sofort gro\u00dfer Beliebtheit erfreuten. PUSH-UA hilft auch weiterhin dem Milit\u00e4r und der Zivilbev\u00f6lkerung in der Ukraine (Sammlung von notwendigen Gegenst\u00e4nden f\u00fcr die Armee und von Geschenken f\u00fcr Waisenh\u00e4user) sowie den Verwundeten, die in Potsdam behandelt werden.<\/span><\/p>\n<p>Text: Nana Morozova<\/p>\n<p>Fotos: PUSH UA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sollte die nationalistische und rechtspopulistische Partei Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl in Brandenburg siegen, wird nicht nur die weitere Arbeit von Migrantenorganisationen erheblich erschweren. Vertreter von PUSH-UA, einem Verein von Ukrainern in Potsdam, bef\u00fcrchten sogar Druck auf Personen des \u00f6ffentlichen Lebens, Aktivisten und Ehrenamtliche. 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