April 12, 2019

Guck mal, Hamburg hat eine neue Redaktion!

Am Mittwoch haben wir groß gefeiert und jetzt hat die neue Amal-Redaktion ihre Arbeit aufgenommen. So eine Neugründung ist spannend und wenn Sie neugierig sind, wie es Nilab Langar, Omid Rezaee und Ahmad Alrifaee in ihren ersten Tagen und Wochen ergeht, wir halten Sie hier auf dem Laufenden. Ein paar Einblicke gibt es hier im Video. Wir halten Wie sieht ihr Arbeitsalltag im Newsroom des Hamburger Abendblattes aus? Welche Erlebnisse haben sie bei Recherchen in der Stadt? Natürlich fassen wir auch für die Hamburger Redaktion die wichtigsten Themen auf Deutsch zusammen. Wir möchten Sie neugierig machen, dass Sie unsere Beiträge bestellen. Entdecken Sie ein Thema, das Sie gerne übernehmen wollen, schicken Sie uns einfach eine Mail:
info(at)amalberlin.de.

Wir kümmern uns um die Übersetzung uns stellen Ihnen so schnell wie möglich den Artikel auf Deutsch zur Verfügung. Autoren und Autoren und natürlich auch die Übersetzerinnen und Übersetzer freuen sich, auf diese Art ihr Einkommen ein bisschen aufzubessern und wir freuen uns, die Amal auch Lesern und Leserinnen zugänglich zu machen, die kein Arabisch oder Farsi/Dari sprechen. Schließlich ist unser Motto: Alle Menschen in Hamburg und in Berlin sollen sich informieren können, was um sie herum geschieht, egal, ob sie nun besser Deutsch, Arabisch oder Farsi/Dari sprechen. Zu diesem Thema gab es ja ein bisschen Diskussion und auch Kritik am Amal-Konzept. Hier geht es zum Artikel auf Meedia.

Viel Spaß beim Lesen!

Eine neue Brücke in der Stadt

Hamburg hat schon reichlich Brücken, aber wir finden, dass noch weitere gebraucht werden. Amal, Hamburg! versteht sich als Brücke, die geeignet ist, Welten zu verbinden und Gräben zu überwinden. Abdolrahman Omaren, der Chefredakteur der arabischen Amal-Redaktion in Berlin beschreibt in diesem Artikel, warum die Idee von Amal auch in Hamburg Sinn macht. Ziel ist, einerseits den Neuankömmlingen Nachrichten und Informationen in ihrer Muttersprache zukommen zu lassen und andererseits deren Ansichten und Meinungen aufzugreifen und ihnen eine Stimme zu geben. Es geht uns darum, zu vermitteln und Kommunikationsverbindungen aufzubauen. Hier geht es zu seinem Text auf Deutsch.

Ein Mädchen unter lauter Jungs

Schabnam Ruhin war eines der prominenten Gesichter beim Launch von Amal, Hamburg! am Mittwoch im Körber-Forum. Mit anderen prominenten Gästen, unter ihnen Ewald Lienen vom 1. FC St Pauli diskutierte sie zum Thema Sport und Integration. Moderiert wurde diese Veranstaltung von Omid Rezaee. Zuvor hatte er sie bereits zum Interview getroffen und ein Porträt über sie geschrieben. Sie kennen Schabnam Ruhin nicht?  Hier geht es zu seinem Text auf Deutsch.

Sag mir, für welchen Verein Du bist?

Hamburg ist eine schöne Stadt, aber auch eine Stadt, die fordert. Menschen müssen Partei ergreifen: Sind sie für den HSV oder für St Pauli? Anas Khabir und Dawod Adil haben sich unter den Neuangekommen umgehört: Wo positionieren sie sich in dieser politisierten Konfrontation. Hier geht es zu seinem Video mit deutschen Untertiteln.

Boxen und Lernen

Reza Morowat boxt sich durchs Leben. Der heute 17-jährige Afghane kam 2015 mit seiner Familie nach Hamburg. Schon vor der Flucht hatte er Spaß am Kampfsport, beim FC St. Pauli fand er dafür den geeigneten Ort – und die Chance, sein Talent im Boxen zu entwickeln. Auch in der Schule ist der Junge erfolgreich, Trainer wie Lehrer sind von seinen Leistungen begeistert. Als Reza und seine Familie im Jahr 2017 eine Ablehnung für ihren Asylantrag bekamen, hatten sich seine Lehrer*innen und Mitschüler*innen für sein Bleiberecht eingesetzt, weil sie ihn nicht verlieren wollten. Nilab Langar hat Rezas Geschichte aufgeschrieben. Hier geht es zum Text auf Farsi.

Zwischen den Welten

Wer als Muslim in Deutschland aufwächst, lebt meist zwischen den Kulturen. Auf der einen Seite ist die Familie mit ihren Werten und Traditionen – und auf der anderen Seite sind die Lehrer, die Mitschüler, denen ganz andere Dinge wichtig sind. Ahmad Alrifaee hat einen Vortrag des Islamwissenschaftlers Jens Leuthoff besucht, der sich diesem Thema wissenschaftlich nähert. Hier geht es zu seinem Bericht auf Arabisch.

Eis, das nach Heimat schmeckt

In Hamburg gibt es Restauraunts, die Menschen aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland anziehen. Nein, es geht nicht um Fisch. Es geht um Eis. Das afghanische Restaurant Chopin Kebab ist berühmt für sein traditionelles Schiriach. Hajji Abdelfattah hat das Restaurant 2011 eröffnet und ist stolz auf seinen guten Ruf. Dawod Adil hat den Laden besucht und sich bei den Kunden umgehört. Hier geht es zum Video mit deutschen Untertiteln.

———————————————————————————————————————————

In eigener Sache:

Party im Körber-Forum

Am 10. April ging Amal, Hamburg! Online. Es war ein rauschendes Fest mit vielen Gästen. Vielen Dank an alle, die mitorganisiert, mitgefeiert und uns unterstützt haben. Hier kommen ein paar Eindrücke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos:
Jann Wilken
Copyright Körber-Stiftung/ Claudia Höhne
Dawod Adil
epd-bild / Gustavo Alabiso
Duke.Box
Nilab Langar